Verstärkter Nachtverkehr bringt Gäste nach Hause
Zur Nacht der Museen öffnen am Samstag, 25. April 2026, mehr als 60 Ausstellungsorte und Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn ihre Türen. Für die Anreise und die Heimfahrt empfehlen sich Busse und Bahnen. Insbesondere die Frankfurter Innenstadt und das Museumsufer sowie die Museen in Bockenheim sind bestens mit S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen zu erreichen. Im Eintrittspreis der Nacht der Museen enthalten ist auch das RMV-Ticket für das gesamte Verkehrsnetz im Rhein-Main-Gebiet (gültig von 15 Uhr bis 11 Uhr des Folgetags) – ideal für die entspannte An- und Abreise.
U-Bahnen und Straßenbahnen: mehr Platz, mehr Fahrten
Das Platzangebot auf den U-Bahnlinien U4, U6 und U7 wird deutlich erhöht. So verkehren die meisten Linien mit längeren Zügen, U4 und U7 die ganze Nacht hindurch. Die Straßenbahnlinie 15 verkehrt länger bis 2 Uhr und bis etwa 1 Uhr sogar viertelstündlich. Auf der Straßenbahnlinie 16 sorgen zusätzliche Züge zwischen Hauptbahnhof und Südbahnhof bis etwa 2.30 Uhr für einen 15-Minuten-Takt.
Bahnen und Busse in Frankfurt rollen rund um die Uhr
Zur Abreise von der Nacht der Museen oder zur Weiterfahrt durchs Nachtleben steht bis in die Morgenstunden in Frankfurt der durchgehende Nachtverkehr zur Verfügung: Die U-Bahnlinien U4, U5, U7 und U8 verkehren die ganze Nacht. Auch die Straßenbahnlinien 11, 12, 16 und 18 fahren wie in allen Wochenend-Nächten ohne Unterbrechung. Komplettiert wird dieses Angebot durch die Metrobuslinien mit ihrem 24-Stunden-Betrieb und weitere Buslinien.
Mit S- und Regionalbahnen aus dem Umland in die City und zurück
Gäste aus dem Umland können die ganze Nacht hindurch bequem mit S-Bahnen und Regionalbahnen nach Frankfurt und auch wieder nach Hause gelangen. Die S-Bahn-Linien verkehren wie gewohnt, wobei auf vielen Linien die Kapazitäten erhöht werden, also längere Züge fahren. Auch im Regionalverkehr stehen die regulären Wochenendverbindungen zur Verfügung und sorgen für eine gute Anbindung ins Frankfurter Umland.
Der RMV und traffiQ empfehlen den Fahrgästen, sich vorab über die Verbindungen zu informieren. Sie lassen sich über die Fahrplanauskunft auf rmv-frankfurt.de, das RMV-Servicetelefon 069 / 24 24 80 24 oder die RMVgo-App abrufen.
Drei Ringbuslinien und historische Trams verbinden die Museen
Der Veranstalter erweitert das Nahverkehrsangebot ab etwa 19 bis 2.30 Uhr durch drei Ringbuslinien, welche die Museen miteinander verbinden. Die Haltestellen werden farblich gekennzeichnet und mit jeweils einer Ziffer beschildert:
• Die Linie MU1 (Gelb) verkehrt in der Innenstadt von der Haltestelle Paulsplatz (Berliner Straße) über Battonn- und Sonnemannstraße zur EZB. Von dort geht es über Honsellbrücke und Gerbermühlstraße zum Museumsufer und über Friedensbrücke und Wilhelm-Leuschner-Straße zurück zum Paulsplatz.
• Die Linie MU2 (Blau) ist vom Messeturm (U-Bahnstation Festhalle/Messe) via Senckenbergmuseum und Bockenheimer Warte zum Geldmuseum der Bundesbank und dem Kriminalmuseum im Polizeipräsidium (U-Bahnstation Miquel-/Adickesallee) unterwegs, dann via Bockenheimer Warte wieder zurück.
• Die Linie MU3 (Braun) pendelt zwischen Messeturm (U-Bahnstation Festhalle/Messe) und der Börse Eschborn.
Der Verein Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e.V. (HSF) organisiert mit der VGF Rundfahrten mit Tram-Oldtimern. Die Touren beginnen von 19 bis etwa 2 Uhr alle 15 Minuten vor dem Zoo und führen über Römer, Willy-Brandt-Platz, Hauptbahnhof, Schweizer Straße, Südbahnhof und Lokalbahnhof zurück zum Zoo. Eingesetzt werden Straßenbahnen der Typen N, O und Pt aus den Baujahren 1963 bis 1978, ideal zum Eintauchen in vergangene Zeiten oder hautnahen Erleben einer robusten Technik. Zu beachten: Die historischen Fahrzeuge sind nicht barrierefrei zugänglich. Fahrpläne und Details werden auf www.hsf-ffm.de bekanntgegeben.
Alle Informationen zur Nacht der Museen auf nacht.museumsufer.de



