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Störungen bei U- und Straßenbahn - Information der VGF

Als aktuelle Störungen werden solche Ereignisse eingestuft, die unvorhersehbar auftreten und voraussichtlich länger als 30 Minuten dauern, wie beispielsweise ein Unfall oder ein Polizei-Einsatz.

Linie: RE3
25.11.17 - 27.11.17

RE3: Geänderte Fahrtzeiten und Umleitungen vom 25.11. bis 27.11.

Es kommt zu geänderten Fahrtzeiten und Umleitungen. Grund dafür sind Weichenarbeiten in Dudweiler.

Linie: 14
25.11.17 - 25.11.17

Tram 14 - Linienwegskürzung am 25.11. vom 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Die Straßenbahnen fahren am 25.11. von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr nur zwischen "Louisa Bahnhof" und "Zoo". Es verkehren keine Straßenbahnen zwischen "Zoo" und "Ernst-May-Platz". Grund für die Änderungen sind Grünschnittarbeiten im Bereich der Wittelsbacherallee.

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Ansprechpartner für Medienvertreter


Klaus Linek
Pressesprecher

Tel: 069 / 212 - 2 68 93
Fax: 069 / 212 - 2 44 30
presse@traffiQ.de

Postanschrift:
traffiQ Frankfurt am Main
Unternehmenskommunikation
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60313 Frankfurt am Main

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Gemeinsame Presse-Information von traffiQ und VGF

20.11.13

Wenn der Winter kommt…: Frankfurts Busse und Bahnen sind gewappnet

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht“ – der alte Werbeslogan wird von seinen „Erfindern“ schon lange nicht mehr benutzt. Der Wahrheit entsprach er nie. Aber traffiQ und die Frankfurter Verkehrsunternehmen haben sich gemeinsam mit den Winterdiensten intensiv vorbereitet, um die Fahrgäste auch bei Schnee und Eis sicher an ihr Ziel zu bringen. In gemeinsamen Gesprächen werden die Erkenntnisse der vergangenen Winter jedes Jahr ausgewertet. So wurden auch aus dem Eisregen vom Januar 2013 Konsequenzen - bis hin zu Störfallplänen - gezogen, um in Zukunft besser gewappnet zu sein.

Die Herausforderungen bei extremen Wetterlagen sind groß, gilt es doch, mehr als 700 Kilometer Linienlänge bei U-Bahn, Straßenbahn und Bus schnee- und eisfrei zu halten und die Zugänge zu mehr als 800 Haltestellen zu räumen.

Die fünf Verkehrsunternehmen, die in Frankfurt am Main Buslinien betreiben, haben ihre Busse für den Winter vorbereitet und ihnen rechtzeitig Reifen mit besonders gutem Profil aufgezogen. Vor allem Busse sind auf gut geräumte Straßen angewiesen. Es hat sich daher seit vielen Jahren eingespielt, dass der Winterdienst nach den wesentlichen Hauptverkehrsstraßen bevorzugt jene Routen räumen, auf denen Linienbusse unterwegs sind. Hierfür liegt eine aktuelle Liste der bei Eis und Schnee besonders betroffenen Linienabschnitte vor. Vor allem die Frankfurter „Hanglagen“ etwa auf dem Riedberg, bei Nieder-Eschbach oder in Bergen machen den Fahrzeugen oft zu schaffen. Aber auch offenes Gelände wie das Europaviertel oder Brücken wie in Griesheim oder Höchst verlangen von Räumdiensten und Fahrern erhöhte Aufmerksamkeit.

Die oberirdischen U-Bahn- und Straßenbahn-Strecken, die nicht auf einer eigenen Trasse verkehren, werden vom Winterdienst, ebenfalls bevorzugt geräumt. Dies sind beispielsweise die Linien zur Stadtgrenze Offenbach oder nach Ginnheim.

Tram mit Schneepflug und Oberleitungs-Enteiser

Sollte es das Wetter notwendig machen, wird die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) zum ersten Mal Bahnen einsetzen, die sowohl präventiv als auch akut im Kampf gegen Schnee und vereiste Fahrleitungen helfen sollen. Dazu hat die VGF einen älteren Straßenbahnwagen der Baureihe „Pt“ mit einem Schneepflug ausgestattet, mit dem Schienenbereiche von Schnee befreit werden können, die mit den üblichen Winterdienstfahrzeugen nicht erreichbar sind. Hiermit wird die kreative Idee eines VGF-Mitarbeiters umgesetzt. Letzte Anpassungen laufen derzeit noch, bevor die endgültige Abnahme dieser Entwicklung erfolgen kann.

Am selben Wagen wird zudem eine Vorrichtung montiert, die mittels einer mit Frostschutzmittel getränkten Filzrolle die Fahrleitung während der Fahrt benetzt und somit vor Vereisung schützt. An anderen Schienen-Fahrzeugen werden die Leisten, die den Kontakt zwischen den Wagen mit ihren Dachstromabnehmern und den Fahrleitungen herstellen, an den Kanten mit Kupferblechen verstärkt. Diese kratzen bei Bedarf den Raureif von den Fahrleitungen, um der möglichen Vereisung vorzubeugen.

Gut vorbereitet – aber frostige Überraschung bleibt möglich

Damit sind Busse und Bahnen in Frankfurt so gut wie möglich auf den nächsten Wintereinbruch vorbereitet. Verspätungen werden sich dennoch nicht immer vermeiden lassen. Denn viele Menschen lassen bei schlechtem Wetter das Auto oder Fahrrad stehen und steigen auf den öffentlichen Nahverkehr um. Durch die vielen Fahrgäste erhöht sich die Zeit für Ein- und Ausstieg. Zusätzlich fahren die Busse dem Wetter und dem übrigen Verkehr angepasst langsamer. Und trotzdem können sich die Fahrgäste drauf verlassen: Frankfurts Bahnen und Busse fahren auch bei Schnee und Eis – sicher und zuverlässig. Aber auch sie können, das lehrt gerade die Erfahrung des vergangenen Winters, nicht allen frostigen Überraschungen störungsfrei Paroli bieten.

Hinweis an die Redaktionen: Das beigefügte Foto kann zu journalistischen Zwecken honorarfrei genutzt werden (© traffiQ/Vogler). Belegexemplar erbeten.

Diese Presse-Information zum Herunterladen (PDF, 0.1 MB) Foto: Straßenbahn im verschneiten Stadtwald (JPG, 1 MB) Der Winter stellt auch Frankfurts Busse und Bahnen vor besondere Herausforderungen. Foto: traffiQ/Vogler