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Gemeinsame Presse-Information von traffiQ und VGF

28.11.12

Wenn der Winter kommt…: Frankfurts Busse und Bahnen sind gewappnet

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht“ – der alte Werbeslogan wird von seinen „Erfindern“ schon lange nicht mehr benutzt. Aber traffiQ und die Frankfurter Verkehrsunternehmen haben sich gemeinsam mit den Winterdiensten intensiv vorbereitet, um die Fahrgäste auch bei Schnee und Eis sicher an ihr Ziel zu bringen. In gemeinsamen Gesprächen werden die Erkenntnisse der vergangenen Winter jedes Jahr ausgewertet.

Die Herausforderungen bei extremen Wetterlagen sind groß: Gilt es doch, über 700 Kilometer Linienlänge bei U-Bahn, Straßenbahn und Bus schnee- und eisfrei zu halten und die Zugänge zu mehr als 800 Haltestellen zu räumen.
Die fünf Verkehrsunternehmen, die in Frankfurt am Main Buslinien betreiben, haben ihre Busse für den Winter vorbereitet und ihnen rechtzeitig Winterreifen aufgezogen.
Die Busse sind auch besonders auf gut geräumte Straßen angewiesen. Es hat sich daher seit vielen Jahren eingespielt, dass der Winterdienst nach den wesentlichen Hauptverkehrsstraßen bevorzugt jene Routen räumen, auf denen Linienbusse unterwegs sind. Hierfür liegt eine aktuelle Liste der bei Eis und Schnee besonders betroffenen Linienabschnitte vor. Vor allem die Frankfurter „Hanglagen“ etwa auf dem Riedberg, bei Nieder-Eschbach oder in Bergen machen den Fahrzeugen oft zu schaffen. Aber auch offenes Gelände wie das Europaviertel oder Brücken wie in Griesheim oder Höchst verlangen von Räumdiensten und Fahrern erhöhte Aufmerksamkeit.

Die oberirdischen U-Bahn- und Straßenbahn-Strecken, die nicht auf einer eigenen Trasse verkehren, werden vom Winterdienst, ebenfalls bevorzugt geräumt. Dies sind beispielsweise die Linien zur Stadtgrenze Offenbach oder nach Ginnheim.

Damit sind Busse und Bahnen in Frankfurt so gut wie möglich auf den nächsten Wintereinbruch vorbereitet. Verspätungen werden sich dennoch nicht immer vermeiden lassen. Denn viele Menschen lassen bei schlechtem Wetter das Auto oder Fahrrad stehen und steigen auf den öffentlichen Nahverkehr um. Durch die vielen Fahrgäste erhöht sich die Ein- und Aussteigezeit. Zusätzlich fahren die Busse dem Wetter und dem übrigen Verkehr angepasst langsamer. Und trotzdem können sich die Fahrgäste drauf verlassen: Frankfurts Bahnen und Busse fahren auch bei Schnee und Eis – sicher und zuverlässig. Aber auch sie können, das lehrt die Erfahrung, nicht allen winterlichen Überraschungen störungsfrei Paroli bieten.

 

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