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20.12.11

Alle Jahre wieder…

Bahn und Bus fahren an Heiligabend fast „normal“

„Eigentlich“, meint ein überzeugter Frankfurter bei traffiQ, „merke ich heute kaum noch einen Unterschied zu einem normalen Samstagabend, wenn wir zum traditionellen Stadtgeläut‘ fahren. Früher war Heiligabend ab 17 oder 18 Uhr kaum noch ein Mensch 'uff de‘ Gass‘“.

Das ist heute anders. Und darauf hat die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, die die Fahrpläne für den Nahverkehr der Stadt Frankfurt am Main entwickelt, das Angebot auch eingestellt. Heute fahren Busse und Bahnen auch am 24. Dezember fast ausnahmslos ohne Unterbrechung bis nach Mitternacht. Nur wenige Linien stellen ihren Betrieb gegen 18 Uhr ein. Auf ihnen wären am Heiligabend entweder erfahrungsgemäß nur noch sehr, sehr wenige Fahrgäste unterwegs oder sie haben eine vertretbare andere Fahrtalternative. Dazu zählt etwa die Buslinie 38, die Seckbach mit der U4 und Bornheim verbindet. Denn bis auf 2, 3 Haltestellen fährt die Buslinie 43, die von Bergen kommt, genau den gleichen Weg. Da ist das Doppelangebot dann einfach nicht nötig und der ein oder andere Fahrer kann so zu Hause bei seiner Familie sein.

Noch vor zehn Jahren hat traffiQ extra für Heiligabend und Silvester einen umfangreichen Sonderfahrplan aufgelegt, gedruckt und in großer Auflage in den Bussen und Bahnen sowie an den Verkaufsstellen verteilt. Dann wurde europaweit der Fahrplanwechsel vom Sommer auf Mitte Dezember gelegt und sogleich ließ sich feststellen, wie sich Entscheidungen auf europäischer Ebene auch lokal auswirken: Es war für die Fahrplaner bei traffiQ praktisch nicht zu leisten, zeitgleich zwei neue Fahrpläne „auf die Beine zu stellen“. So entstand die Idee, der weiter steigenden Nachfrage an Heiligabend zu folgen und Busse und Bahnen einfach weitgehend so wie an Samstagen fahren zu lassen.

Das brachte im Ergebnis fast nur Vorteile: Die Fahrplaner konnten sich voll und ganz auf die Änderungen zum „großen Fahrplanwechsel“ konzentrieren. Die Fahrgäste mussten nicht extra suchen, was der „Sonderfahrplan Heiligabend“ für Überraschungen für sie bereit hielt – es galt „Samstag“ und alles weitere war schon von Anfang an im dicken, rund 1.600 Seiten starken Fahrplanbuch, das traffiQ alljährlich herausgibt, beschrieben. „nHA“ lautet das entscheidende Kürzel, das in den Fahrplantabellen über den Bus- oder Bahnfahrten steht, die „nicht an HeiligAbend“ verkehren. Auch an den Haltestellen kann jetzt genau abgelesen werden, welche Fahrten stattfinden und welche nicht.

Aus heutiger Sicht war diese Entscheidung nahezu prophetisch. Denn insbesondere in der Großstadt hat sich das Freizeitverhalten an Heiligabend grundlegend gewandelt. Viele Menschen feiern nicht mehr ausschließlich im Kreis der Familie, sondern sind vorher oder hinterher noch unterwegs – sei es zum Stadtgeläut‘, zur Christmette, zum „Familienhopping“ oder auch zur spätabendlichen Disco. Kein Wunder, dass traffiQ schon vor einigen Jahren auch das Nachtbusangebot auf die Heilige Nacht ausgeweitet hat. Da können Sohn oder Tochter ganz entspannt und traditionell mit den Eltern Weihnachten feiern. Und wenn die ältere Generation dann zu Bette geht, bricht die Jugend auf in die Nacht – und kommt natürlich mit dem Nachtbus gesund, aber wahrscheinlich nicht mehr ganz so munter am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages wieder heim…

 

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