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traffiQ Presse-Information

02.12.10

Neues von Riedberg bis Oberrad

- Das Wichtigste zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember
- Neues Fahrplanbuch ab sofort erhältlich

Am 12. Dezember 2010 ist es so weit: Nach gut zweijähriger Bauzeit werden die U-Bahn-Linien U8 und U9 über den Riedberg ihren Betrieb aufnehmen. „Die Riedberg-Bahnen sind ohne Frage der Höhepunkt des diesjährigen Fahrplanwechsels“, meint Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch, Geschäftsführer der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ. „Aber es gibt noch mehr interessante Neuigkeiten – besondere Erwähnung verdienen die beiden Quartierbuslinien 81 und 82, die jetzt in Oberrad für kurze Fußwege sorgen“. Auf mehreren Linien wird das Angebot aufgrund der guten Nachfrage verbessert. Auch in der Beratung geht traffiQ weiter auf die Kunden zu. Anrufe bei dem rund um die Uhr erreichbaren Service-Telefon sind ab sofort deutlich preis-günstiger.

Das neue, 1600 Seiten dicke Fahrplanbuch, in dem das gesamte Nahverkehrsangebot in, von und nach Frankfurt am Main zusammengefasst ist, gibt es ab sofort an den bekannten Verkaufsstellen. Der Verkaufspreis ist mit 2,50 Euro unverändert. Gültig ist der neue Fahrplan ab Sonntag, 12. Dezember 2010, für ein Jahr.

„Den Blick auf den Fahrplan, ins Internet oder ins Fahrplanbuch empfiehlt traffiQ auf jeden Fall“, appelliert Dr. v. Berlepsch. „Denn neben den markanten Neuerungen gibt es viele kleine Verbesserungen, durch die Bahn oder Bus womöglich nicht mehr zur ‚gewohnten’ Zeit abfahren“.

Die Höhepunkte im neuen Fahrplan

Für den Riedberg gemacht: U8 und U9
Die U-Bahn-Familie bekommt Zuwachs. Ab 12. Dezember verkehren die Linie U8 und U9, die extra für den Riedberg-Anschluss ins Leben gerufen werden. „Die neuen Linien sind ein herausragender Meilenstein für die Entwicklung des jungen Stadtteils, für die Bewohner des Riedbergs, für die Studierenden am Universitätscampus und natürlich für alle Frankfurterinnen und Frankfurter. Riedberg wird endgültig zu einem urbanen Stadtteil mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Schulen und Kindergärten - und mit seiner Stadtbahn“, stellt der traffiQ-Geschäftsführer fest.

Die U8 stellt die Verbindung vom Riedberg über Niederursel, Hed-dernheim und die Eschersheimer Landstraße in die Frankfurter Innenstadt und zum Südbahnhof her. Für die 12,3 Kilometer lange Strecke mit ihren 19 Stationen benötigt sie 26 Minuten. Vom Riedberg bis zur Hauptwache sind die Fahrgäste 20 Minuten unterwegs. „Studierende bringt die U8 binnen 16 Minuten vom Uni-Campus Riedberg zur U-Bahn-Station Holzhausenstraße und damit zum Uni Campus Westend“, hebt Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch hervor.

Die Linie U9 führt von Nieder-Eschbach über Kalbach und den Riedberg direkt ins Nordwestzentrum und weiter bis Ginnheim. Sie ist 20 Minuten unterwegs, um die 12 Stationen entlang der 10,3 Kilometer langen Strecke zu bedienen. In nur noch einer Viertelstunde fahren Nieder-Eschbacher zum Einkaufen ins Nordwestzentrum, von der Station „Riedberg“ dauert die Fahrt gerade einmal 7 Minuten. Für viele Menschen aus den nördlichen Frankfurter Stadtteilen entstehen schnellere Verbindungen zu Zielen wie dem Nordwestzentrum oder dem Gymnasium Riedberg.
Entlang der rund vier Kilometer langen Neubaustrecke werden zwei neue Stationen, „Riedberg“ und „Uni Campus Riedberg“, von den beiden Linien bedient.

Zwischen 4.00 und 5.00 Uhr morgens verlassen die ersten Bahnen der Linien U8 und U9 ihr Depot in Heddernheim, gegen 1.30 Uhr trifft der letzte Zug dort wieder ein. Jede der beiden Linien verkehrt viertelstündlich, nur zu Zeiten, zu denen wenige Fahrgäste unterwegs sind, besteht jeweils ein 30-Minuten-Takt.

Linie U8: Riedberg – Heddernheim – Hauptwache – Südbahnhof.
Linie U9: Nieder-Eschbach – Riedberg – Nordwestzentrum – Ginnheim.


Neuer Kleinbus für Oberrad
Zwei neue Buslinien richtet traffiQ in Oberrad ein. „Im südlichen Teil von Oberrad sind die Alltagswege mit einigen Steigungen verbunden. Insbesondere für Bürger, die nicht so gut zu Fuß sind, die Einkäufe oder Gepäck bei sich haben, sind diese ‚Bergstrecken’ mit den neuen Kleinbuslinien 81 und 82 fortan bequem zu meistern“, erklärt v. Ber-lepsch.

Bisher ist der Frankfurter Stadtteil durch die Straßenbahnlinien 15 und 16, die in der Offenbacher Landstraße verkehren, gut mit der „großen weiten Welt“ verbunden. Startpunkt für beide Buslnien ist der Buchrain-platz, von wo aus sie über die Buchrainstraße und dann im Wechsel über Goldbergweg und Balduinstraße (Linie 81) oder über Wiener Straße (Linie 82) zurück zur Offenbacher Landstraße und dann zum Buchrainplatz fahren. Aufgrund der engen Straßenverhältnisse in
Oberrad wird ein Kleinbus zum Einsatz kommen, wie er bereits in Harheim (Linie 25) und Zeilsheim (Linie 57) verkehrt.

Die Linien sind werktags von 6.00 bis 21.00 Uhr jede halbe Stunde im Einsatz. Zum Waldfriedhof Oberrad bieten sie von 8.00 bis 11.00 Uhr sowie von 15.00 bis 18.00 Uhr jeweils stündlich eine Fahrmöglichkeit. Sonntags beginnt der Betrieb um 8.00 Uhr, von Betriebsbeginn bis 18.00 Uhr machen beide Linien ebenfalls jede Stunde einen Abstecher zum Waldfriedhof. Jeweils neun Minuten braucht der Bus auf beiden Linien für eine Runde. Bedient er auch den Waldfriedhof, kehrt er nach 15 Minuten zum Ausgangspunkt zurück.
Betrieben werden die Linien vom Urberacher Omnibusbetrieb Lang aus Rödermark. Das 1931 gegründete Familienunternehmen hat langjährige Erfahrungen im Linienbusverkehr.

„Mit den beiden neuen Buslinien schaffen wir für die Bürgerinnen und Bürger ein besseres Angebot im Quartier und über Buchrainplatz und Offenbacher Landstraße eine Verknüpfung mit der Straßenbahn“; so der Geschäftsführer.

Linie 81: Oberrad Buchrainplatz (- Waldfriedhof Oberrad) - Goldbergwerg – Balduinstraße – Buchrainplatz.
Linie 82: Oberrad Buchrainplatz (- Waldfriedhof Oberrad) – Wiener Straße – Buchrainplatz.


Service-Telefon preisgünstiger
traffiQ und Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) stellen ihre Service-Telefone gemeinsam auf eine preisgünstigere Nummer um. Ab sofort gibt es Informationen rund um Busse und Bahnen, natürlich auch weiterhin rund um die Uhr,

  • bei traffiQ unter 0 180 1 – 069 960

  • beim RMV unter 0 180 1 – 767 46 36 (0 180 1/rmvinfo)

zum attraktiven Tarif von nur noch 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Bisher hatten die beiden Nahverkehrs-Partner 0 180 5-er Nummern, bei denen der Anruf 14 Cent pro Minute kostete. Nutzer von Handys zahlen weiterhin je nach den Vertragsbedingungen ihres Anbieters. Die bisherigen Telefonnummern bleiben bis auf weiteres aktiv, jedoch erhalten Anruferinnen und Anrufer dort zur „Begrüßung“ den Hinweis auf die neuen, günstigeren Telefonnummern.

RMV und traffiQ kooperieren bereits seit 2003 mit ihren Servicetelefonen. Sie können damit ihren Kunden ein einheitliches und qualitativ hochwertiges Beratungsangebot unterbreiten. Seit Dezember 2009 finden die Fahrgäste unter den genannten Service-Nummern täglich rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

Service-Telefon: 0 180 1 – 069 960 (3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise anbieterabhängig, maximal 42 Cent pro Minute).

Einzelne Änderungen nach Linien

U-Bahn-Linien U1 und U2: Länger im dichten Takt
Im morgendlichen Berufsverkehr fahren die Linien U1 und U2 eine halbe Stunde länger, bis etwa 9.00 Uhr, im dichten 7,5-Minuten-Takt.
Abends endet dieses Angebot erst gegen 20.30 Uhr, das ist anderthalb Stunden später als bisher.

Linie U1: Ginnheim – Nordwestzentrum – Heddernheim – Hauptwache – Südbahnhof.
Linie U2: Bad Homburg-Gonzenheim – Heddernheim – Hauptwache - Südbahnhof.


U3 mit mehr Wagen, aber seltener bis Oberursel
Die Züge der U-Bahn-Linie U3 verkehren zukünftig im Berufsverkehr mit drei statt bisher zwei Wagen. Dafür verkehren die „Kurzzüge“, die in Oberursel Bahnhof enden, nicht mehr - was auf Oberurseler Stadtgebiet zu einem Viertelstundentakt führt. Das neue Taktangebot war vom Hochtaunuskreis und der Stadt Oberursel schon seit längerem gewünscht worden. Für die Frankfurterinnen und Frankfurter bedeutet es keine Änderung, da bis Niederursel die Linie U8 das Angebot ergänzt.

Linie U3: Oberursel-Hohemark – Oberursel Bahnhof – Heddernheim – Hauptwache – Südbahnhof.

Straßenbahnlinie 15: Einheitlicher Ferienplan
So ist’s einfacher für die Fahrgäste: Montags bis freitags zwischen 6.00 und 10.00 sowie zwischen 15.00 und 19.00 Uhr fährt die Linie 15 ganzjährig über den Südbahnhof hinaus bis Offenbach Stadtgrenze. Bislang endeten in den Sommer- und Winterferien alle Fahrten aufgrund der geringen Nachfrage am Südbahnhof, während sie in Herbst- und Winterferien zu den genannten Zeiten weiterfuhren.

Linie 15: Niederrad Haardtwaldplatz – Universitätskliniken - Südbahnhof – Oberrad – Offenbach Stadtgrenze.

Linie 16 öfter ab Ginnheim
Die neuen Riedberg-Bahnen sorgen auch bei der Straßenbahnlinie 16 für Änderungen. So verkehrt diese Linie wegen der erwarteten zusätz-lichen Fahrgäste morgens im Berufsverkehr von 7.30 bis 8.30 Uhr zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte fortan alle fünf Minuten.

Linie 16: Ginnheim – Bockenheimer Warte – Hauptbahnhof – Oberrad – Offenbach Stadtgrenze.

Buslinie 24 fährt öfter zum Frischezentrum
Die Buslinie 24 startet morgens bereits anderthalb Stunden früher als bisher und fährt bis etwa 18.00 Uhr mindestens stündlich. Statt knapp zehn werden nun täglich rund zwanzig Fahrten pro Richtung angeboten.

Linie 24: Kalbach Frischezentrum – Kalbach U-Bahn-Station.

U-Bahn und Bus 29 ersetzen Linie 26
Die neuen U-Bahnen über den Riedberg ersetzen teilweise die Busli-nie 26 (Nordwestzentrum – Riedberg – Heddernheim – S-Bahn-Station Eschersheim), die als „U-Bahn-Vorlauf“ geplant wurde und daher nun nicht mehr verkehrt. Die Linie 29 ändert ihren Linienweg und übernimmt die Aufgabe, dem Mertonviertel und den Wohngebieten rund um den Bonifatiusbrunnen einen guten Busanschluss zu erhalten. Sie verkehrt neu vom Nordwestzentrum zum Zeilweg, ab dort wie bisher die Linie 26 über Sandelmühle und Bonifatiusbrunnen, be-vor sie am Riedbergzentrum auf ihren bisherigen Linienweg Richtung Nieder-Erlenbach einbiegt.

Linie 26: (-).
Linie 29: Nordwestzentrum – Riedberg – Kalbach – Nieder-Eschbach - Nieder-Erlenbach.


Mit der Linie 32 vom Ost- zum Hauptbahnhof
Die Linie 32, die vom Ostbahnhof über den Alleenring zum Güterplatz fuhr, hat ein neues, attraktives Ziel: Ihre zukünftige Endhaltestelle ist der Hauptbahnhof mit seinen zahlreichen Anschlussmöglichkeiten.

Linie 32: Ostbahnhof – Miquel-/Adickesallee – Bockenheimer Warte – Festhalle/Messe – Hauptbahnhof.

Linie 34 länger im 7-Minuten-Takt
Schon seit mehreren Jahren erweitert traffiQ das Angebot der Linie 34 aufgrund der guten Nachfrage ständig. Jetzt fährt die Linie auch nachmittags alle 7,5 Minuten – von etwa 13.00 bis 18.30 Uhr. Der anschließende 10-Minuten-Takt wird um eine Stunde, bis etwa 20.45 Uhr, verlängert, bevor der Viertelstundentakt beginnt. Erst ab 22.30 Uhr fährt die Linie 34 dann halbstündlich.

Linie 34: Gallus Mönchhofstraße – Rödelheim Bahnhof – Dornbusch – Friedberger Warte – Bornheim Mitte.

Öfter von Bornheim nach Seckbach und Bergen
Auf den Linien 38 und 43 fahren die Busse montags bis freitags bereits eine Stunde früher, also ab 12.00 Uhr, im 7,5-Minuten-Takt. Samstags gilt der 15-Minuten-Takt drei Stunden länger, bis etwa 19.00 Uhr. Auf der Linie 43 fahren die Busse morgens zeitweise alle vier Minuten.

Linie 38: Bornheim Panoramabad – Bornheim Mitte – Seckbach Atzelberg.
Linie 43: Bornheim Mitte – Seckbach – Bergen Ost.


Mehr Fahrten durchs Gewerbegebiet Fechenheim
Die mittäglichen Fahrten auf der Linie 41, die bislang nur freitags verkehrten, werden gemeinsam mit dem RMV fortan auch Montag bis Donnerstag angeboten. Morgens werden zudem einzelne Verstärkungsfahrten eingerichtet.

Linie 41: Seckbach Leonhardsgasse – Mainkur - Offenbach Hauptbahnhof.

Längere Fahrzeiten von Unterliederbach zur Bockenheimer Warte
Rund eine Stunde ist die Linie 50 von Unterliederbach bis zur Bockenheimer Warte unterwegs – und doch reicht die Fahrzeit häufig nicht, da der Bus durch zäh fließenden Autoverkehr oder Staus behindert wird. Damit der Fahrplan für die Kunden verlässlicher wird, bekommt die Linie eine um 7 Minuten verlängerte Fahrzeit pro Richtung.

Linie 50: Unterliederbach West – Höchst Bahnhof – Höchster Friedhof – Rebstockbad – Bockenheimer Warte.

Linie 51 mit besserem Anschluss
Damit Fahrgäste spätabends ab etwa 22.30, samstags ab 18.30 Uhr und sonntags bessere Anschlüsse an die Straßenbahnlinien 12 (in Schwanheim) und 15 (in Niederrad) haben, verkehrt die Linie 51 zu diesen Zeiten fortan alle 20 Minuten (bisher: 30-Minuten-Takt).

Linie 51: Industriepark Höchst Tor Ost – Höchst Bahnhof - Schwanheim Rheinlandstraße – Niederrad Triftstraße.

Mehr Fahrten zwischen Ginnheim und Dornbusch
Zwischen Ginnheim und Miquel-/Adickesallee fährt die Linie 64 an Schultagen zwischen etwa 7.15 und 9.30 Uhr alle sieben bis acht Minuten und damit doppelt so oft wie bisher.
Samstags wird das Ende des Viertelstundentaktes von 18.30 auf 20.00 Uhr hinausgeschoben. Sonntags bedeutet dieser Takt von 9.00 bis 21.00 Uhr eine Verdopplung des Angebots.

Linie 64: Ginnheim – Miquel-/Adickesallee – Alte Oper - Hauptbahnhof.

Öfter zum Industriehof und zum Westbahnhof
Von etwa 7.00 bis 7.45 Uhr verkehren die Linien 72 und 73 montags bis freitags zwischen Nordwestzentrum und Industriehof alle fünf Minuten und damit deutlich öfter als bisher.
Die Linie 73 wird montags bis freitags durchgängig von etwa 6.00 bis 19.00 Uhr alle 20 Minuten – morgens im Berufsverkehr noch häufiger - über den Industriehof hinaus bis zum Westbahnhof und zurück fahren. Bisher endeten die Busse zwischen etwa 9.00 und 14.00 Uhr als Linie 72 am Industriehof.

Linie 72: Nordwestzentrum – Industriehof – Rödelheim Bahnhof
Linie 73: Nordwestzentrum – Industriehof – Westbahnhof.


OF-67: Von Dreieich zum Flughafen
Die Linie OF-67 von Dreieich-Sprendlingen nach Neu-Isenburg wird von RMV, KVG Offenbach und traffiQ ab dem Fahrplanwechsel weiter zum Frankfurter Flughafen verlängert. Sie verkehrt montags bis frei-tags halbstündlich und verdichtet zwischen Neu-Isenburg und Flughafen das Angebot der Linie 651.

OF-67: Dreieich-Sprendlingen – Neu-Isenburg – Flughafen Terminal 1.

Nachts sicher durch den Schwanheimer Wald
Die Nachtbuslinie n7 verkehrt zukünftig ab Schwanheim wieder zum Flughafen, der somit besser in das „täglichnächtlich“-Konzept der städtischen Nachtbuslinien im Halbstundentakt eingebunden wird. Die Linie war vor einigen Jahren in Richtung Höchst geführt worden, um die n8 zu entlasten. Nachschwärmer nach Höchst ziehen aber offenbar die direkte Verbindung vor. Die allnächtlichen Fahrten der RMV-Nachtbuslinie n81 verkehren weiterhin stündlich von der Konstablerwache über Stadion zum Flughafen.

Linie n7: Konstablerwache – Niederrad – Goldstein - Schwanheim – Flughafen Terminal 1.

Nachtbuslinie n8: Am Wochenende mit Gelenkbussen
Mehr Platz in den Bussen der Nachtbuslinie n8 am Wochenende: Auf der am stärksten genutzten Nachtbuslinie, die nach Höchst, Zeilsheim und Sindlingen fährt, wird traffiQ ab Fahrplanwechsel Gelenkbusse einsetzen.

Linie n8: Konstablerwache – Hauptbahnhof – Nied – Höchst - Zeilsheim – Sindlingen.

Alpina übernimmt Buslinien-Bündel E

Gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel übernimmt das Verkehrsunternehmen Veolia Verkehr Rhein-Main (Alpina) im Auftrag von traffiQ den Betrieb auf dem so genannten Busbündel E. Alpina ist bereits seit 2006 Partner von traffiQ und betreibt das Bündel A mit Linien im Frankfurter Norden und Nordwesten. „Das Bündel E ist das fünfte und damit letzte der großen Linienbündel, die in Frankfurt bisher ausgeschrieben wurden. Es umfasst die sechs Buslinien 32, 34, 39, 63, 64 und 66, die jährlich rund 2,9 Millionen Kilometer fahren werden: Sie verkehren zwischen Gallus und Bornheim, Ginnheim, Hauptbahnhof, Eschersheim und Berkersheim.“, erläutert traffiQ-Geschäftsführer v. Berlepsch.
Mit den Linien 32, 34 und 39 gehören die bedeutendsten Tangentiallinien Frankfurts zum Bündel E. Sie umschließen ringförmig den nord-mainischen Teil der Frankfurter Kernstadt und verbinden zahlreiche Stadtteile miteinander. Die Buslinien 63, 64 und 66 nehmen wichtige Erschließungsfunktionen wahr.
„Insgesamt erhöht traffiQ das Angebot auf diesen Linien um rund 200 000 Bus-Kilometer“, stellt Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch fest. „Das ist eine Leistungssteigerung von etwa neun Prozent“.

Die Linien im Bündel E:

  • Linie 32: Ostbahnhof – Miquel-/Adickesallee – Bockenheimer Warte – Hauptbahnhof – Gutleut Pforzheimer Straße.

  • Linie 34: Gallus Mönchhofstraße – Rödelheim Bahnhof - Dornbusch – Bornheim Mitte.

  • Linie 39: Ginnheim Markus-Krankenhaus – Hügelstraße – Preungesheim – Berkersheim Mitte.

  • Linie 63: Eschersheim Weißer Stein – Preungesheim U-Bahn-Station – Frankfurter Bogen Herrenapfelstraße.

  • Linie 64: Ginnheim - Dornbusch – Miquel-/Adickesallee – Alte Oper – Hauptbahnhof – Gutleut Pforzheimer Straße.

  • Linie 66: Eschersheim Weißer Stein – Berkersheim Am Neuenberg.

Bitte informieren!

„Natürlich können wir nur auf die wichtigsten Änderungen hinweisen“, stellt der traffiQ-Geschäftsführer fest und hebt anschließend nochmals hervor: „Wir empfehlen daher allen Frankfurterinnen und Frankfurtern, sich rechtzeitig über die neuen Fahrzeiten ‚ihrer’ Linien zu erkundigen. Niemand braucht unnötig lange an der Haltestelle auf den Bus warten oder den Rücklichtern der gerade abgefahrenen U-Bahn nachschauen.“

Denn Möglichkeiten, sich zu informieren, gibt es genug: Alle aktuellen Fahrpläne finden sich im neuen Fahrplanbuch Frankfurt am Main, das an den bekannten Vorverkaufsstellen für 2,50 Euro erhältlich ist, und werden natürlich rechtzeitig an den Stationen und Haltestellen ausge-hängt. Weitere Informationen sind im Internet (www.traffiQ.de), am Service-Telefon 0 1801 - 069 960 (3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder in den Beratungsstellen wie zum Beispiel der VERKEHRSINSEL an der Hauptwache erhältlich.
Zu allen Frankfurter Linien gibt es auch wieder die beliebten Linienfahrpläne, also das „Fahrplanbuch für meine Linie“ zum Mitnehmen. Natürlich kostenlos.


Datenblatt: U8 und U9 – Die Stadtbahnen auf den Riedberg

Eröffnungsdatum:

  • 12. Dezember 2010

Linien
Linie U8
  • Riedberg – Niederursel – Heddernheim – Hauptwache – Südbahnhof

  • Linienlänge: 12,3 km

  • Zahl der Haltestellen: 19

  • Gesamt-Fahrzeit: 26 Minuten

  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 28,4 km/h

Linie U9
  • Nieder-Eschbach – Kalbach – Riedberg – Niederursel – Nordwestzentrum – Ginnheim

  • Linienlänge: 10,3 km

  • Zahl der Haltestellen: 12

  • Gesamt-Fahrzeit: 20 Minuten

  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 30,9 km/h

Fahrplan
Linie U8
  • Montag bis Freitag
    15-Min-Takt von 6.00 bis 24.00 Uhr
    30-Min-Takt von 4.00 bis 6.00 und 24.00 bis 1.00 Uhr

  • Samstag
    15-Min-Takt von 8.00 bis 24.00 Uhr
    30-Min-Takt von 5.00 bis 8.00 und von 24.00 bis 1.00 Uhr

  • Sonn- und Feiertag
    15-Min-Takt von 9.00 bis 24.00 Uhr
    30-Min-Takt von 5.00 bis 9.00 und 24.00 bis 1.00 Uhr

Linie U9
  • Montag bis Freitag
    15-Min-Takt von 7.00 bis 21.00 Uhr
    30-Min-Takt von 4.00 bis 7.00 und 21.00 bis 1.00 Uhr

  • Samstag
    15-Min-Takt von 8.00 bis 21.00 Uhr
    30-Min-Takt von 5.00 bis 8.00 und von 21.00 bis 1.00 Uhr

  • Sonn- und Feiertag
    15-Min-Takt von 9.00 bis 21.00 Uhr
    30-Min-Takt von 5.00 bis 9.00 und 21.00 bis 1.00 Uhr

Fahrzeiten
  • Riedberg – Hauptwache: 20 Minuten (Linie U8)

  • Riedberg – Südbahnhof: 25 Minuten (Linie U8)

  • Uni Campus Riedberg – Holzhausenstraße (= Uni Campus Westend): 16 Minuten (Linie U8)

  • Riedberg – Nordwestzentrum: 7 Minuten (Linie U9)

  • Riedberg – Ginnheim: 12 Minuten (Linie U9)

  • Nieder-Eschbach – Ginnheim: 20 Minuten (Linie U9)

  • Kalbach – Nordwestzentrum: 11 Minuten (Linie U9)

Länge der Neubaustrecke
  • 4,0 km

Neue Stationen
  • Riedberg

  • Uni Campus Riedberg

Downloads

Grafik: Die Riedberg-Bahn (JPG, 1.4 MB) Download Karte: U-Bahn über den Riedberg (PDF, 1.0 MB) Download Karte: Buslinie 81 und 82 - Kleinbus durch Oberrad (PDF, 2.3 MB) Download Karte: Liniennetz Bündel E gültig ab 12. Dezember 2010 (PDF, 0.1 MB) Download

Die neuen Fahrpläne finden Sie unter Fahrpläne zum Download

 

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