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traffiQ Presse-Information

03.03.10

Gefunden… Straßenbahnfahrerin Beatrix Schäfer ist Frankfurts freundlichste Fahrerin des Jahres

Auszeichung durch Verkehrsdezernent Lutz Sikorski

Die Straßenbahnfahrerin Beatrix Schäfer (45) ist Frankfurts freundlichste Fahrerin des Jahres. Sie wurde am Dienstag, 2. März 2010, im Verkehrsmuseum Schwanheim von Verkehrsdezernent Lutz Sikorski und traffiQ-Geschäftsführer Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch ausgezeichnet. Auf Platz zwei wählte die Jury unter Vorsitz des Verkehrsdezer-nenten den Busfahrer Javier Chalco-Mendozza (46). der dritte Platz ging an den 45-jährigen Bus-Chauffeur Basyouni Abouzied.

„Was die Jury in allen drei Fällen überzeugt hat“, erklärte Lutz Si-korski, „war die Selbstverständlichkeit, mit der Frau Schäfer und ihre Kollegen sich hilfsbereit und kundenfreundlich verhalten haben. Das war nicht gelernt, sondern kam von innen. Man spürt, dass sie ihren Beruf gerne ausüben und Wert auf zufriedene Kunden legen.“
An die 17 weiteren Kandidatinnen und Kandidaten gerichtet, die nicht auf die ersten drei Plätze gewählt wurden, meinte der Verkehrsdezernent: „Sie alle gehören zu den Gewinnern der Aktion ‚Frankfurts freundlichste Fahrer’, sie sind Ihren Fahrgästen in besonders guter Erinnerung geblieben. Ich bin Ihnen dankbar für dieses Engagement, Sie ragen heraus aus den vielen Fahrerinnen und Fahrern, die dem Frankfurter Nahverkehr tagtäglich ein freundliches Gesicht geben.“

Beatrix Schäfer, Straßenbahnfahrerin bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), wurde für ihr kundenorientiertes Verhalten an der Haltestelle Stresemannallee/Gartenstraße während des Schweizer Straßenfestes im Juni vergangenen Jahres ausgezeichnet. Sie hatte dort keinen Fahrgast – ob in der Bahn, an der Haltestelle ihres Zuges oder der Gegenrichtung – ohne Information zurückgelassen. Frau Schäfer selbst winkt ab: „Das ist doch mein Job!“. Genau deswegen, meint der Verkehrsdezernent, habe sie die Auszeichnung verdient. „Sie haben Kundendienst in seiner besten Form praktiziert und damit zu einem positiven Bild des Frankfurter Nahverkehrs beigetragen. Und es ist gut, das dieses Verhalten für Sie selbstverständlich ist!“ Frau Schäfer erhielt als Auszeichnung einen Einkaufsgutschein über 500 Euro. Heinz Schmitz, Geschäftsführer des CityForums ProFrankfurt und Jury-Mitglied, überraschte sie mit einem Zusatzpreis, nämlich zwei Karten für die begehrte Aktion „Gast in der eigenen Stadt“, die im Sommer 2010 stattfindet.

Javier Chalco-Mendozza, Busfahrer bei der In-der-City-Bus GmbH, erhielt die Auszeichnung für seine Hilfsbereitschaft – und auch für sein Menschenvertrauen. Seine Kundin erlitt auf dem Heimweg von der Bibliothek eine Fahrradpanne und musste in der Situation auch noch feststellen, dass sie Geld und Papiere in der Bibliothek hatte liegen lassen. Chalco-Mendozza glaubte ihr und spendierte die Fahrkarte, so dass sie im Bus mitfahren konnte. Die Geschichte ging gut aus: Die Kundin konnte ihre Geldbörse wieder in Besitz nehmen, passte auf der Rückfahrt tatsächlich den Bus mit Chalco-Mendozza ab, um ihm das Fahrgeld zurückzugeben. „Das ist eine fast unglaubliche Geschichte“, schmunzelte Verkehrsdezernent Sikorski. „Neben Herrn Chalco-Mendozza hätte auch seine Kundin einen Preis für ihre Ehrlichkeit verdient.“

In den Vormonaten war Basyouni Abouzied, ebenfalls Busfahrer bei der In-der-City-Bus GmbH, wiederholt positiv aufgefallen. Zweimal wurde er benannt, weil er unaufgefordert Fahrgästen half, denen kleine Unfälle zugestoßen waren. „Für beide Fahrgäste war Herr
Abouzied aber offenbar kein Unbekannter, sie wiesen besonders darauf hin, dass er ihnen schon öfters als stets freundlich und hilfsbereit aufgefallen sei“, erläuterte Sikorski. „Auch hier ist offenbar ein Mensch einfach aus sich heraus freundlich.“

Die Jury

Vor vielen Fahrgästen, Fahrern und Vertretern der beteiligten Verkehrsunternehmen präsentierten Mitarbeiter von traffiQ am Dienstag-abend die zwei Kandidatinnen und 18 Kandidaten, die sich in den vergangenen Monaten für die Wahl zum Fahrer des Jahres qualifiziert hatten. Anschließend traf die fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Verkehrsdezernent Lutz Sikorski ihre Entscheidung. In der Jury waren weiterhin vertreten:

  • Dieter Laubrecht, Sprecher des Fahrgastbeirats Frankfurt am Main, der die Aktion „Frankfurts freundlichste Fahrer“ initiiert hatte.

  • Heinz Schmitz, Geschäftsführer des CityForum ProFrankfurt als Vertreter der Frankfurter Dienstleistungsbranche.

  • Irmgard Siegler, regelmäßige Nutzerin von Bussen und Bahnen, die allein 40 freundliche Fahrerinnen und Fahrer benannt hat.

  • Stefan Ziemus, Concierge des Intercontinental Frankfurt und damit eines Berufszweiges, bei dem Kundenfreundlichkeit an oberster Stelle steht.

    Die Aktion „Frankfurts freundlichste Fahrer“

    Die Qualität des Frankfurter Nahverkehrs ist in den letzten Jahren stetig verbessert worden. Die Fahrgäste sind mit den Leistungen im Großen in Ganzen zufrieden. Mit der Aktion „Gesucht… Frankfurts freundlichster Fahrer“ wollten traffiQ und die ausführenden Verkehrsunternehmen jene Fahrerinnen und Fahrer finden, die in ihrem verantwortungsvollen Job besonders kundenorientiert handeln. Wer könnte das besser beurteilen, als die Fahrgäste selbst? Eingeladen waren alle daher Fahrgäste von Bussen und Bahnen, ihre positiven Erlebnisse mit dem Fahrpersonal zu schildern – und da gab es eine ganze Menge: Etwa 500 Meldungen von Fahrgästen gingen binnen der siebenmonatigen Laufzeit der Aktion bei traffiQ ein.

    Fahrerinnen und Fahrer von Bus und Bahn: Verantwortungsvolle Tätigkeit

    Rund 1 300 Fahrerinnen und Fahrer sorgen dafür, dass täglich 550 000 Fahrgäste mit Frankfurts U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen sicher und bequem ihr Ziel erreichen. Eine selbstverständliche Dienstleistung und ein anspruchsvoller Job: Die große Verantwortung für viele Menschen, die hohe Konzentration, die der Stadtverkehr fordert, und stets kundenorientierter Umgang mit den Fahrgästen sind nur einige der täglichen Aufgaben.

    Attraktive Gewinne für Fahrgäste

    Den Fahrgästen, die an der Aktion teilnahmen, winkten attraktive Gewinne. Alle, die ihre positiven Erlebnisse mit Fahrerinnen oder Fahrern schildern, nahmen an der Verlosung attraktiver Preise teil, die am Dienstagabend in Schwanheim überreicht wurden. Dazu gehörten Gutscheine für eine RMV-Jahreskarte Frankfurt, ein Fahrrad oder Gratistickets für die Aktion „Gast in der eigenen Stadt“ mit einer Hotelübernachtung für zwei Personen und einem 3-Gänge-Menü. Die Fahrgäste, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, erhalten ihre Preise in den nächsten Tagen auf dem Postwege.

    Die Teilnahme war ganz einfach: In den Frankfurter Bussen und Bahnen lagen Handzettel mit einer integrierten Antwortpostkarte aus. Zugleich war unter www.traffiQ.de eine Eingabemaske geschaltet, über die jeder Fahrgast schnell und bequem seine freundlichste Fahrerin oder seinen freundlichsten Fahrer nominieren kann.

    Die Fahrerin und die Fahrer des Jahres

    1. Platz: Beatrix Schäfer (45)
    (Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main)

    „Bekanntlich war gestern Schweizer Straßenfest. Die Linie 15 wurde an der Stresemannallee/Gartenstraße zur Linie 16 und fuhr weiter nach Ginnheim. Die Fahrerin des Wagens 037 machte dort nicht nur eine klare Durchsage, dass die Fahrt heute nicht zum Südbahnhof ging, sondern nach Ginnheim, sondern öffnete die Führerstandskabine, stand auf, und erklärte den am gleichen Bahnsteig auf die Linie 15 wartenden Fahrgäste, dass die Strecke nicht befahrbar sei, und man dann am besten zu Fuß zur Schweizer Straße komme. Sie rief sogar einen Fahrgast an der üblichen Haltestelle der Linie 16 (Richtung Ginnheim) zu sich, und wartete mit der Abfahrt, bis er eingestiegen war. Nach Abfahrt hielt sie kurz gegenüber der Haltestelle der Linie 16 (Richtung Offenbach) nochmals an, um auch dort wartenden Fahrgästen mitzuteilen, dass keine Abfahrt nach Offenbach möglich ist. Dies finde ich ein tolles Verhalten gegenüber den (in diesem Fall ausländischen) Fahrgästen, die sicher die gelben Hinweisschilder an den Haltestellen gesehen, aber nicht verstanden haben.“

    Helmut H., Eddersheim
    20. Juni 2009, Straßenbahnlinie 15/16 (Niederrad Haardtwaldplatz - Ginnheim)



    2. Platz: Javier Chalco-Mendozza (46)
    (In-der-City Bus GmbH)

    „Ich hatte einen Platten mit dem Fahrrad an der Bockenheimer Warte - da merkte ich, dass ich mein Portemonnaie in der Deutschen Biblio-thek vergessen hatte. Ich musste so schnell wie möglich zur Bibliothek zurück, aber ich hatte kein Geld und meine Karten waren auch weg. Ich habe alles dem Busfahrer erzählt, er hat mir geglaubt und mir das Fahrgeld vorgelegt. Auf dem Rückweg habe ich wie versprochen auf ihn gewartet und ihm das Geld zurückgegeben. Dann bin ich mit zur Bockenheimer Warte zurück gefahren.“

    Sylvia H., Hünstetten
    9. September 2009, Buslinie 32 (Gallus Güterplatz - Ostbahn-hof)



    3. Platz: Basyouni Abouzied (45)
    (In-der-City Bus)

    „Ich wollte den Bus noch eilig erreichen, fiel kurz vor der Tür hin und verletzte mich an den Knien. Ihr Fahrer half mir aufzustehen und gab mir Pflaster für die Wunden. Er ist mir schon häufiger aufgefallen, weil er Fahrgästen auch unaufgefordert hilft, wenn es nötig ist. Manchmal singt er leise. Das gefällt mir sehr. Auch wenn viele Fahrgäste im Bus sind, verhält er sich vorbildlich und freundlich. Dieser Fahrer sieht auch, wenn Jugendliche seinen Bus verschmutzen. Dann müssen diese ihren Unrat wieder aufsammeln. Das sagt er bestimmt aber höf-lich... und es klappt.“

    Brunhilde S., Schwalbach
    17. Juli 2009, Buslinie 34 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Mitte)


    „Ich fahre jeden Tag mit dem Bus der Linie 30 zur Arbeit, dabei ist mir schon des Öfteren ein bestimmter ausländischer, dunkelhaariger Bus-fahrer aufgefallen, den ich auch manchmal im Bus der Linie 36 sehe. Er ist sehr freundlich, herzlich, sympathisch, lächelt immer und zudem sehr hilfsbereit. Er ist eindeutig der freundlichste Busfahrer, den ich bisher gesehen habe. Leider weiß ich seinen Namen (noch) nicht. Ich hab auch eine sehr höfliche Aktion von ihm beobachtet: Ein älterer Herr wollte zum Bus rennen, weil er nicht richtig pünktlich war, dabei fiel er zu Boden. Der Busfahrer stieg aus, um dem Mann hoch zu hel-fen. Lobenswert.“

    Danica K., Bad Vilbel
    29. November 2009, Buslinie 30 (Sachsenhausen Hainer Weg – Bad Vilbel Bahnhof)

    Die beteiligten Unternehmen

    traffiQ Frankfurt am Main

    traffiQ ist die Lokale Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main, von der sie mit der Organisation des gesamten städtischen Nahverkehrs (Planung, Finanzierung, Marketing, Kundenbetreuung, Mobilitätsforschung) beauftragt ist.

    Alpina - Veolia Verkehr Rhein-Main GmbH

    Alpina gehört zu Veolia Verkehr. Seit Dezember 2006 ist sie Betreiberin des Bus-Linienbündels A mit 11 Linien, die hauptsächlich im Frankfurter Norden und Nordwesten unterwegs sind, sowie die Midibuslinie 69 in Eschersheim. Im Frankfurter Nahverkehr beschäftigt Alpina rund 120 Fahrerinnen und Fahrer.
    Linien: 24 bis 29, 56, 60, 65, 60, 71 bis 72.

    Autobus Sippel GmbH

    Die Autobus Sippel GmbH ist eine Konzerngesellschaft der Arriva Deutschland GmbH. Sie betreibt in Frankfurt am Main mit 92 Fahrerinnen und Fahrern das Bus-Linienbündel C, das hauptsächlich Linien im Frankfurter Süden umfasst.
    Linien: 33, 35, 37, 51, 52, 61, 68, 78 und 79.

    In-der-City-Bus GmbH

    Die In-der-City-Bus GmbH (ICB), Tochtergesellschaft der VGF, be-treibt seit Dezember 2005 das Busbündel D, das neben den beiden Durchmesser-Linien 30 und 36 hauptsächlich Linien im Frankfurter Osten (31, 38, 42 bis 44 und 75) sowie das gesamte Nachtbus-Netz (n1 bis n5, n7, n8, n11, n62 und n63) umfasst. Bei der ICB sind 351 Fahrerinnen und Fahrer beschäftigt.

    Regionalverkehr Kurhessen GmbH

    Die Regionalverkehr Kurhessen GmbH (RKH), eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, betreibt das Linienbündel F, das so genannte „Bündelchen“. Es ging im Dezember 2004 an den Start und umfasst heute die Midibuslinien 45 bis 48 rund um Sachenhausen sowie die Buslinie 62 zwischen Schwanheim und Flughafen. Auf diesen Linien setzt die RKH 24 Fahrer ein.

    Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

    Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) ist über die Stadtwerke Holding das kommunale Verkehrsunternehmen. Sie betreibt die U-Bahnlinien (U1 bis U7), die Straßenbahnlinien (11, 12, 14 bis 17, 19 bis 21) und die Buslinien in den Bündeln B (Linien 50, 53 bis 55, 57 bis 59) und E (Linien 32 bis 34, 63, 64 und 65). Die VGF ist Arbeitgeber für 650 Fahrerinnen und Fahrer.

    Fotos:

    Freundlichste Fahrer des Jahres 2010 (JPG, 0.4 MB) Durch Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (rechts) und traffiQ-Geschäftsführer Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch (links) als freundlichste Fahrer des Jahres im Verkehrsmuseum Schwanheim ausgezeichnet: Beatrix Schäfer (1. Platz) und Basyouni Abouzied (3. Platz). Der zweitplatzierte, Javier Chalco-Mendozza, konnte seinen Preis leider nicht selbst entgegen nehmen. Die Fahrerin und der Fahrer des Jahres: (JPG, 0.4 MB) Beatrix Schäfer und Basyouni Abouzied im Verkehrsmuseum Schwanheim.
    Das sind Frankfurts freundlichste Fahrer (JPG, 0.5 MB) von links: Francesco Nasello, Fatmir Zeqiraj, Bernd Rodmann, El-Mokhtar Tahoubalt, Basyouni Abouzied (3. Platz), Norbert Schieferstein, Beatrix Schäfer (1. Platz), Lutz Sikorski (Verkehrsdezernent), Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch (traffiQ), Giovanni Allegretta, Erin Cukadar, Üzeyir Yesilay, Gerhard Pfeiffer.

    Die drei Gewinner:

    Frankfurts freundlichste Fahrerin Juni 2009: (JPG, 4.1 MB) Frankfurts freundlichste Fahrerin: Beatrix Schäfer, VGF Frankfurts freundlichster Fahrer des Monats Oktober 2009 (JPG, 0.8 MB) Javier Chalco-Mendozza (ICB) streckte einer Kundin in einer Notsituation das Fahrgeld vor
    Frankfurts freundlichster Fahrer des Monats Juli 2009: Basyouni Abouzied (JPG, 1.0 MB) Frankfurts freundlichster Fahrer des Monats Juli 2009: Basyouni Abouzied ist hilfsbereit, freundlich und zugleich bestimmt.

     

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