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Gemeinsame Presse-Information von traffiQ und VGF

07.10.16

U-Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“:

Barrierefreier Ausstieg nur am mittleren Bahnsteigteil – Bitte gelbe Markierungen auf den Bahnsteigen beachten!

Wenn am kommenden Sonntag mit „Musterschule“ die erste der beiden seit März modernisierten Stationen im Nordend in Betrieb geht, werden Fahrgäste auf eine Besonderheit treffen: Diejenigen, die auf einen stufenfreien Ausstieg an einer der beiden Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ angewiesen sind, müssen schon bei Fahrtbeginn in „ihrer“ Station darauf achten, an der richtigen Stelle des Bahnsteigs in den Zug einzusteigen.

Der Grund: Die rund 73,5 Meter langen Bahnsteige der genannten Stationen sind in drei Sektionen unterteilt: die vordere und hintere ist ca. 60 Zentimeter, die mittlere 80 Zentimeter hoch. Nur an diesem mittleren Bahnsteigteil ist der barrierefreie Ein- und Ausstieg möglich. An den Positionen, an denen die anderen Wagen halten, bleibt eine mit gelben Punkten auf der Bahnsteigkante gekennzeichnete Stufe von rund 20 Zentimetern.

„Richtig“ einsteigen: Markierungen an den Stationen

Die ungewöhnliche „Bastionsbauweise“ wurde gewählt, um einen massigen optischen Eindruck und eine stadteiltrennende Wirkung der Bahnsteige in der engen Eckenheimer Landstraße zu vermeiden. Allerdings setzt sie Achtsamkeit der Fahrgäste voraus. Denn wer an den Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ vom stufenfreien Ausstieg profitieren will, muss schon bei Fahrtbeginn wissen, wo er einsteigen muss. Stadtauswärts sind die entsprechenden Bahnsteig-Abschnitte an den Stationen „Hauptbahnhof“ bis „Konstablerwache“ und stadteinwärts zwischen „Preungesheim“ und „Deutsche Nationalbibliothek“ mit breiten gelben Streifen auf dem Boden sowie gelben Aufklebern mit dem Rollstuhlsymbol und dem Text „U5“ an Stationswänden und Wartehallen markiert. Eine Besonderheit ist die Station „Hauptfriedhof“: Hier ist die Gelb-Markierung zusätzlich auf dem stadtauswärtigen Bahnsteig nicht aus Versehen angebracht worden, sondern für den Fall, dass bei Betriebsstörungen der Gleiswechsel vor dem Hauptfriedhof genutzt wird und Züge vom stadtauswärtigen Bahnsteig zurück Richtung Innenstadt fahren.

Außer den gelben Markierungen weisen Lautsprecher-Durchsagen in den Bahnen und unterirdischen Stationen entlang der U5 auf die besondere Ein- und Ausstiegssituation hin.

Fahrgast-Information

Die VGF hat Frankfurter Behinderten- und Seniorenverbände sowie Arztpraxen und Krankenhäuser im Einzugsgebiet der U5 anschrieben, damit möglichst viele Fahrgäste, die auf einen barrierefreien Einstieg angewiesen sind, informiert wurden. Ein übersichtlicher Flyer findet sich unter

www.vgf-ffm.de/de/service/service-fuer-fahrgaeste/mobilitaet-fuer-alle/

auf der Internetseite der VGF.

Am morgigen Freitag wird die VGF diese Flyer in den Ersatzbussen und am Montag in den U-Bahnen an Fahrgäste verteilen, da von der anfangs ungewohnten Situation an der neuen Station alle Fahrgäste betroffen sein werden.

Besonderheit in Preungesheim

Eine Besonderheit wird auch an der Endstation „Preungesheim“ vorzufinden sein: Die U-Bahnwagen halten so, dass bei Abfahrt die „richtigen“ Türen im gelb markierten Einstiegsbereich liegen. Das bedeutet für Fahrgäste ankommender Züge, dass sie zum Verlassen der Station einige Meter zu Fuß zurücklegen müssen, da die Züge nicht bis zum Ende des Bahnsteigs fahren.

 

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