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Gemeinsame Presse-Information von DB, RMV und Stadt Frankfurt am Main

30.06.16

Bewährte Mobilitätsangebote für Fahrgäste während der hessischen Sommerferien

Wieder umfangreiche Bauarbeiten während der Sperrung des Frankfurter S-Bahn-Tunnel vom 16. Juli bis 25. August 2016 • Modernisierung von fünf unterirdischen S-Bahn-Stationen • Modernste Technik für eine der meistbefahrenen Strecken Deutschlands • Alle Informationen unter www.sbahnbaustelle.de

Die Deutsche Bahn baut in Frankfurt als Ersatz für das noch aus dem Jahr 1978 stammende Relaisstellwerk für die Tunnelstammstrecke der S-Bahn Rhein-Main ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW). Mit der dazu notwendigen Erneuerung der gesamten Leit- und Sicherungstechnik im Tunnel wurde bereits begonnen. Bis 2018 investiert die Bahn hier über 95 Millionen Euro in komplett neue Signaltechnik.
Die Baustelle im S-Bahn-Tunnel ist eine logistische Herausforderung, die eine Vollsperrung der Tunnelstrecke vom 16. Juli bis 25. August 2016 erfordert. Die Zeit der diesjährigen Sommerferien wurde bewusst gewählt, da in dieser Zeit der Schülerverkehr nicht betroffen ist und darüber hinaus wegen der allgemeinen Urlaubszeit erfahrungsgemäß 20 bis 25 Prozent weniger Fahrgäste unterwegs sind.

Die für die Kabel- und Signalarbeiten im Zusammenhang mit dem Einbau digitaler Technik für den Zugbetrieb erforderliche Vollsperrung wird zusätzlich für weitere umfangreiche Arbeiten an den Schienen und in den unterirdischen Verkehrsstationen genutzt. Neben Inspektions- und Wartungsarbeiten im Tunnelbereich werden auch fünf Weichen im Bahnhof Frankfurt Süd ausgewechselt und 1.000 Meter Schienen zwischen der S-Bahn-Einfahrrampe in Frankfurt Süd und Lokalbahnhof erneuert.

Während der Sperrung des S-Bahn-Tunnel Rhein-Main fahren in den unterirdischen Verkehrsstationen keine S-Bahnen. Diese Zeit nutzt DB Station&Service für umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen des Qualitätsprogramms „Zukunft Bahn“. Dabei werden 6.500 Quadratmeter Bodenbeläge in den Stationen in Frankfurt Hbf (tief) auf Bahnsteig 101/102, Taunusanlage und Hauptwache erneuert. Bis Ende 2017 wird im Hauptbahnhof und in der Hauptwache ein neues Gestaltungskonzept an den Stützen, Pfeilern und Wänden sowie der Neubau einer abgehängten Decke mit Beleuchtung und Lichtgestaltung ausgeführt. In der Verkehrsstation Lokalbahnhof werden die Wandpaneele farblich überarbeitet und in der Ostendstraße die beiden Gewölberöhren nach einem Entwurf des Frankfurter Graffiti-Künstlers Andreas von Chrzanowski gemeinsam mit internationalen Künstlern neu gestaltet.

Das umfassendes Konzept für den Ersatzverkehr während der Sperrung des Frankfurter S-Bahn-Tunnel während der hessischen Sommerferien haben am 30. Juni 2016 Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB in Hessen, RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat und Stadtrat Stefan Majer, Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, vorgestellt. Dieses Konzept sieht unter anderem vor, dass S-Bahnen über Regionalstrecken umgeleitet werden, und dass DB-Fernverkehrszüge (ICE und IC-Züge) zwischen Hanau und Frankfurt mit RMV-Fahrkarten nutzbar sind.
Alle Fahrplanänderungen sind bereits in der elektronischen Verbindungsauskunft auf www.rmv.de und www.bahn.de eingearbeitet.


„Das ausgefeilte Ersatzkonzept hat sich bei den zurück liegenden Vollsperrungen der S-Bahn Stammstrecke bestens bewährt und wurde von den Fahrgästen angenommen“, so das Fazit des Konzernbevollmächtigten der DB für das Land Hessen. „Und neben den Fahrtalternativen mit Bus und Bahn bieten Call a Bike, die S-Bahn Rhein-Main und der RMV gemeinsam den Kunden eine weitere attraktive Möglichkeit die Baustelle zum umfahren – mit den Räder von Call a Bike.“

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat: „Das Wichtigste ist, dass die Fahrgäste gut informiert sind. Deshalb werden auch dieses Mal wieder die bewährten Teams von DB und RMV unterwegs sein und den Fahrgästen vor Ort weiter helfen. Natürlich kann man sich auch wieder auf www.sbahnbaustelle.de über alle Aspekte der Tunnelsperrung informieren und viele Geschichten rund um die Baumaßnahme erfahren.“

„Es ist gut, dass die Bahn die erneute S-Bahn-Tunnelsperrung nutzt, zugleich die etwas in die Jahre gekommenen Stationen zu renovieren. Die S-Bahn hat in Frankfurt eine wichtige innerstädtische Erschließungsfunktion – rund 30 Prozent der ÖPNV-Nutzer/innen fahren mit ihr“, erklärt Stadtrat Stefan Majer. „Die Sperrung trifft die Fahrgäste daher hart, sie ist aber auch notwendig, damit die S-Bahn zuverlässig und attraktiv wird. Dank des dichten Frankfurter Nahverkehrsnetzes haben die Fahrgäste während der Bauarbeiten auch ohne S-Bahn gute Alternativen, mit Bus und Bahn ans Ziel zu kommen“.

Seit 1978 bildet die S-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet. Seitdem wurde das S-Bahn-Netz stetig ausgeweitet: 1980 über den neuen Flughafen-Regionalbahnhof bis Mainz und Wiesbaden, 1983 bis zur Station Konstablerwache, 1990 nach Frankfurt Süd, 1992 zu den Stationen Mühlberg und Stresemannallee, 1995 über die City-Trasse Offenbach nach Hanau, 1997 nach Langen und Darmstadt, 2002 bis Riedstadt-Goddelau und 2003 in den Rodgau nach Dietzenbach und Ober Roden.

Die über 6 Kilometer lange Tunnelstrecke zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Frankfurt-Lokalbahnhof beziehungsweise Frankfurt-Mühlberg mit ihren sieben Stationen wird heute von 8 S-Bahnlinien durchfahren. Stündlich verkehren in jeder Richtung 24 S-Bahnen mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde.

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